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10.10.2011 - Volleyball - Herren 1


Der erste Spieltag steht endlich an, und gleich haben wir zwei richtig schwere Brocken vor der Brust. Während man Schwaig ja doch schon länger kennt und man weiß was einen erwartet, ist das bei Zirndorf anders. Die Kaderübersicht liest sich allerdings recht beeidnruckend, die Hälfte hat schon Bayern- und Regionalliga gespielt, und bei einigen ist das noch nichtmal lange her. Wir waren also gespannt, was uns da erwartet.

Zuerst jedoch konnten wir noch die Beobachterrolle übernehmen, das erste Spiel bestritten Schwaig und Zirndorf. Das entwickelte sich nun auch zum erwarteten Spitzenspiel, in dem Schwaig in einem für BZL-Verhältnisse hochklassigen Spiel mit 3:1 die Oberhand behalten konnte. Vor allem der Schwaiger Routinier Bernd Ruhs, vor der Saison aus Zirndorf zum SV Schwaig gewechselt, konnte mit seiner gefühlten Körpergröße von etwa 2,50 m regelmäßig gegen seinen alten Verein punkten. Schwaig konnte es sich dabei sogar leisten, ihren zweiten Hauptangreifer, Andi Wichtel, auch etwa 3 Meter groß, das ganze Spiel auf der Bank zu lassen, um ihn für den Einsatz gegen uns zu schonen ...

Aber erstmal kam Zirndorf, die sicherlich mit großen Erwartungen in die Saison gestartet waren. Das waren wir allerdings auch, und so ging es auch gleich entsprechend los. Zuspieler Stefan Bauerfeind legte mit seinen Angaben vor, 5:0 für uns und Zirndorf nimmt die erste Auszeit. Wir können allerdings unser Spiel weiter durchziehen, die Angaben sicher und vorne der Block, vor allem in Person von Michael Schmidt und Sebastian Lenz greift regelmäßig und sicher zu. Vor allem der Zirndorfer Hauptangreifer Andi Herrmann hat regelmäßig das Nachsehen. Neu- und Aushilfslibero Martin Margraf macht in dieser für ihn doch ungewohnten Rolle eine ziemlich gute Figur (allerdings mit Abzügen in der B-Note wegen dem Trikot *g*), nach anfänglichen Schwierigkeiten kommt die Annahme langsam in Fahrt, leider aber etwas zu langsam. Nach zwischenzeitlicher 15:8 Führung geraten wir immer weiter ins Hintertreffen, nach schwachen Annahmen macht Zirndorf 5 Punkte in Folge und gleicht zum 23:23 aus. Wir haben zwar beim 24:23 und 25:24 nochmal 2 Satzbälle, schaffen es aber nicht den Satz zu zumachen, 26:28 aus unserer Sicht, unglaublich ärgerlich.
Wir beginnen den zweiten Satz unverändert, Zirndorf beflügelt vom Satzgewinn zieht allerdings erstmal auf 1:5 weg. Unsere Annahme, vor allem in Person von Frank Wägner (endlich!), hat sich stabilisiert und wir können sehr gut Paroli bieten. Der Block steht weiterhin sehr gut und im Angriff ist Michi Schmidt mit seinen 2,03 m kaum zu stoppen. Wir holen den Rückstand auf und können mit 2 Punkten in Führung gehen. Bei 14:12 kommt Jürgen Heermann auf die für ihn ungewohnte Mittelposition für Stefan Nekovar. Nach zwei Ballwechseln am Netz Marke Hühnerhaufen hat er sich eingewöhnt und hält uns mit einigen wichtigen Punkten weiter im Spiel. Den entscheidenden Vorsprung in diesem Satz spielt dann allerdings Michi Schmidt mit 4 starken Angaben heraus. Beim Stand von 24:18 beenden wir den Satz mit einer sehenswerten Kombination, Zuspieler Stefan Bauerfeind verläd den Block mit einem schnellen Schussball auf die Außenposition wo der glänzend aufgelegt Michael Schlegel den Ball auf 4 Meter versenkt, 25:18 wir sind wieder im Spiel.
Der dritte Satz geht auf ähnlich hohem Niveau weiter, leider laufen wir dem 3 Punkte Vorsprung der Zirndorfer ständig hinterher und können nie richtig aufschließen. Annahme und damit auch Zuspiel werden ungenauer, auch der gegnerische Angriff hat sich besser auf unser Blockspiel eingestellt und unser Doppelwechsel (Björn Kreisler und Leo Lohmann für Michiael Schmidt und Stefan Bauerfeind) verpufft wirkungslos. Mit 25:21 geht der Satz an Zirndorf.
Im vierten übernimmt jetzt Björn Kreisler das Zuspiel und dieser Wechsel sollte sich bezahlt machen. Nach zwei Angabenserien von Björn Kreisler und Michi Schlegel sind wir bereits 10:3 vorne und können den Vorsprung weiter ausbauen. Zirndorf hat uns in dieser Phase einfach nichts entgegenzusetzen und der Satz geht verdient mit 25:13 an uns.
Jetzt muss es der Tie-Break zeigen. Wir können gleich in Führung gehen und nach einigen starken Angaben von Michi Schmidt wechseln wir bei 8:3 die Seiten. Wir können den Vorsprung in der Folge weiter ausbauen und bringen den Satz mit 15:7 und damit das Spiel mit 3:2 ins Ziel.

Nach langer Zeit haben wir es mal wieder geschafft über weite Strecken ein richtig gutes und ansehnliches Volleyballspiel zu zeigen, das richtig Lust auf mehr gemacht hat. Leider kam jetzt ausgerechnet Schwaig, und wie ein Spiel gegen Schwaig in letzter Zeit irgendwie immer abläuft kann man genausogut auch in den Berichten der letzten Saison lesen ...

Wir fangen wie immer an mit schwacher Annahme, kommen im Angriff nicht durch und Andi Wichtel räumt uns dann ab. Im ersten Satz mit einer Quote von 100%, was bedeutet, dass der gegen Zirndorf noch so starke Block entsprechend 0% gegen den Andi Wichtel hatte, die Abwehr natürlich auch ... Mit 21:25 verlieren wir fast noch knapp, aber verdient.
Im zweiten Satz wirds besser, wir können einen Ball von Andi Wichtel abwehren und ihn sogar zwei mal blocken, wir verlieren jetzt nur noch 23:25 ...
Im dritten Satz lässt Schwaig etwas nach, wir können Andi Wichtel etwa 5 mal blocken, er hat damit nur noch eine Quote von gefühlten 75%, und wir gewinnen den Satz 25:20.
Im vierten Satz verfällt der Schwaiger Trainer auf einen perfiden Plan, er erweitert das Duell Andi Wichtel gegen TSV Neunkirchen um Maxi Daschke. Der junge Außenangreifer macht ziemlich gemeine Flatteraufschläge. Wir können Andi Wichtel nur noch einmal blocken. Wir verlieren 25:19 ...

Wieso laufen die Spiele gegen Schwaig seit zwei Jahren eigentlich immer gleich ab? Diesmal haben wir immerhin mal einen Satz gewonnen, das war letztes Jahr nicht so. Und wir haben diesmal wenigstens in einem Satz mal nen vernünftigen Block entgegenstellen können. Das war letztes Jahr auch nicht so. Zeichnet sich da etwa eine Kehrtwende ab? Am 26.11. in eigener Halle kommt Schwaig und Bad Windsheim, da werden wir es sehen :-)

Vorher gehts aber erstmal am 22.10. in Nürnberg in der Ledebour-Halle weiter gegen den VfL Nürnberg und den TV Fürth.


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