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28.02.2011 - Volleyball - Herren 1


Zum vorletzten Spieltag der Saison ging es zum VfL Nürnberg 1 und zum TSV Feucht, der Vorletzte und Letzte in der Liga, während wir selbst im gesicherten Mittelfeld stehen (d.h. so viel wie, die Saison ist eigentlich schon rum, weil nach oben und unten nix mehr geht). Feucht dagegen musste unbedingt beide Spiele gewinnen um noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben, Nürnberg stand etwas besser da, musste aber auch mindestens gegen Feucht gewinnen.
Wir selbst waren fast schon in Minimalbesetzung erschienen, waren wir doch lediglich zu acht. Gleich beim Betreten der Halle merkten wir schon, dass das Rückspiel gegen den VfL anders laufen würde als das Hinspiel, die Lufthoheit hatten wir schonmal nicht, waren wir selbst ohne unseren Längsten (Michi Schmidt) angetreten, waren beim VfL mit Thilo Möller (groß, hat mal Bundesliga oder so gespielt) und Mike Raddatz (noch unverschämt viel größer, auch mal Bundesliga ...) wichtige Spieler dabei, die im Hinspiel gefehlt hatten. (Der Autor ist ist 193 groß, sieht neben Mike Raddatz aber aus wie ein Libero ... *g*)

Die nun folgende recht traurige Geschichte ist schnell erzählt. Unser Angriff ist nahezu nicht vorhanden, Bärchen auf der 4 nur ein Schatten seiner selbst, die übrigen Angreifer noch schlechter. Einzig Martin Margraf konnte auf der Diagonalen Akzente setzen, mit einem Linkshänder kam der übermächtig erscheinende Block des VfL zum Glück nicht klar, sonst wärs noch deutlicher geworden. Geblockt haben wir selbst übrigens quasi nix. Und ja, die spielen IMMER 2-Meter-Schuss in die Mitte, ja wir wissen das alle seit mindestens 5 Jahren die wir schon gegen sie spielen, und nein, wir haben nix geblockt, rein gar nix. Ohne Block tut sich dann natürlich auch die Feldabwehr schwer, da war auch nix zu holen, weil das ja dann auch nicht gerade unsere Paradedisziplin ist. Aber selbst wenn wir 3 Angreifer am Netz hatten UND die Annahme gut kam, und entsprechend nur Einerblocks da waren, hat doch jeder versucht ÜBER den Mike Raddatz drüber zu schlagen. Das geht entweder gar nicht, oder der "Angriff" ... naja was solls ... Die Sätze gehen mit 20, 16 und 17 zurecht und völlig verdient in deutlichen 57 Minuten an den VfL.

Jetzt durfte sich der TSV Feucht versuchen, die machten es in den ersten beiden Sätzen allerdings noch schlechter. Im dritten Satz sah es so aus, als ob es nochmal eng werden könnte, aber der VfL gab das Spiel nicht mehr und holte sich auch den Satz verdient.

Jetzt durften sich die Verlierer messen, und nach den zuvor gezeigten Leistungen versprach es ein recht trauriges Spiel zu werden, zumindest für uns war es das nicht. Der erste Satz begann furios und endete auch furios. In lediglich 15 Minuten hatten wir Feucht abgeschossen, und zwar deutlich mit 25:12. Es ging einfach alles, Block, Angriff, Annahme. Man könnte fast sagen, wir waren wie verwandelt, allerdings standen auf der anderen Seite nicht mehr ein Raddatz und ein Möller und ein Schleißing. Die Annahme der Feuchter wackelte wesentlich öfters, das Angriffsspiel war wesentlich einfacher zu durchschauen, die Blocks standen fast immer richtig.
Wie immer, wenn ein erster Satz zu einfach geht, geht der zweite in die Hose, so auch hier. Wenn man Feucht lässt, können die auch Volleyball spielen. Wir machten weniger Druck, dafür aber mehr Fehler und Feucht gewinnt den Satz zu 22, alles wieder offen.
Der dritte Satz war wieder ein Spiegelbild des Ersten, er dauerte 15 Minuten und wir gewinnen zu 12. In der Phase scheiterte Feucht allerdings vor allem an sich selbst. Einige unglückliche, aber nicht falsche Entscheidungen des Schiedsgerichts brachten Feucht um jegliche Konzentration.
Im vierten Satz konnten sich die Feuchter noch immer nicht beruhigen, und machten entsetzliche viele, unnötige Fehler. Allerdings konnten wir uns zu keiner Zeit absetzen, Fehler können wir nämlich mindestens genausogut machen. Erst gegen Ende konnten wir einen kleinen Vorsprung aufbauen und zum 25:22 ins Ziel retten.

Das erste Spiel völlig lustlos und unmotiviert gegen durchaus starke Nürnberger verloren, im zweiten Spiel ein verdienter Sieg mit einer einigermaßen ordentlichen Leistung. Mit 16:16 Punkten stehen wir völlig überraschend noch immer im Niemandsland. Am 19.3. geht es zum letzten Spieltag nach Stein, zweiter Gegner ist der VfL Nürnberg 2, und damit zwei weitere Gegner, die mitten im Abstiegskampf stecken.



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