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15.11.2010 - Zweiter Spieltag Bezirksliga Männer


Der zweiter Spieltag der Saison führte uns zum SV Schwaig. Neben dem Gastgeber erwartete uns dort noch die Mannschaft des TV Fürth. Wider Erwarten waren alle 11 aktiven Spieler dabei und voll einsatzfähig, dementsprechend hoch waren die Erwartungen mit 4:0 Punkten den Spieltag erfolgreich zu gestalten. Bereits vor dem Einspielen nutzen wir allerdings die Gelegenheit das längst überfällige Mannschaftsfoto zu machen, viel Dank an dieser Stelle an Thomas Lappe den Fotograf des SV Schwaig :-)

Der erste Satz gegen Schwaig begann vielversprechend. Man konnte sich gleich einen kleinen Vorsprung erspielen, die Eigenfehlerquote blieb erfreulich gering. Ebenfalls konnten zu Beginn des Satzes die wuchtigen Angriffsschläge des Schwaiger Hauptangreifers Andi Wichtel in Block und Abwehr erstaunlich gut kontrolliert werden. Eine Angabenserie von Sebastian Lenz brachte dann einen komfortablen 18:13 Vorsprung, eigentlich musste der Vorsprung nur noch ins Ziel gerettet werden, und plötzlich ging nichts mehr. Eigenfehler en Masse brachten Schwaig wieder ins Spiel zurück, 6 Angaben in Folge durch den Schwaiger Kapitän Patrick Hubert, und Schwaig war wieder vorne. Auszeiten und taktische Wechsel verpufften völlig wirkunglos, ein Fehler folgte dem nächsten, und die Reste sammelt Schwaigs Andi Wichtel mit harten und gezielten Schlägen ein. Der am Anfang des Satzes so gut stehende Neunkirchner Block fand nicht mehr statt, die Feldabwehr war mit den Angriffen völlig überfordert, und der Satz mit 22:25 weg.
Trotz des eher deprimierenden Ausgangs des ersten Satzes steckte auf Neunkirchner Seite niemand auf, ganz im Gegenteil, man legte los wie die Feuerwehr. Von Beginn an war man den Schwaigern zwei Punkte voraus, und konnte den Vorsprung im Verlauf des Satzes noch ausbauen. Gegen den größten Schwaiger, Andi Wichtel, schien zwar weiterhin kein Kraut gewachsen, gleiches galt aber auch für den Neunkirchner Hauptangreifer Jürgen Heermann. 19:14 war man vorne in diesem Satz, dann kam die Auszeit von Schwaig, und die war anscheinend genug, um das Neunkirchner Spiel vollkommen aus der Bahn zu werfen. Vielleicht wäre der Satz noch zu retten gewesen, hätte nicht das gewohnt schwach pfeifende Schiedsgericht des TV Fürth den großen Auftritt gesucht. Einem wuchtigen Angriffsschlag von Jürgen Heermann der gefühlte zwei Meter hinter der Mittellinie einschlug wird völlig unverständlich die Anerkennung verweigert und auf Doppelfehler entschieden. Nach dieser eklatanten Fehlentscheidung konnte man sich auf Neunkirchner Seite gar nicht mehr aufs Spiel konzentrieren, der Satz ging 23:25 verloren und wieder war ein 5-Punkte Vorsprung kurz vor Schluss aus der Hand gegeben.
Im dritten Satz war nur noch ein kurzes Aufbäumen der Neunkirchner zu sehen. Wir enden hier also bei der Führung von 8:6 und decken über den restlichen Satz den Mantel des Schweigens. Hier war es in erster Linie Eigenfehler des SV Schwaig zu verdanken, dass man noch 21 Punkte machen konnte.

Die Geschichte des Spiels gegen den TV Fürth ist dann schnell erzählt, die Sätze eins und zwei zeigten mutig agierende Fürther und langsame, unkonzentrierte und unmotivierte Neunkirchner, die in jedem Ballwechsel einen Schritt zu spät kamen und auch zu keinem Zeitpunkt den Eindruck erweckten, daran etwas ändern zu wollen. Der zweite Schiedsrichter fasste die beiden Sätze treffend mit den Worten, "Das meint ihr ja jetzt wohl nicht ernst, oder?" zusammen.
Die Stimmung in der Pause vor dem dritten Satz war entsprechend aggressiv und etwas Siegeswille fand zurück ins Neunkirchner Spiel. Man agiert druckvoll im Angriff, der Block stand wesentlich besser und in der Feldabwehr war es ausgerechnet Mittelblocker Sebastian Lenz, der einige schon verloren geglaubte Bälle mit spektakulären Aktionen im Spiel hielt. Am Ende stand ein 25:23 Satzerfolg, deshalb so knapp, weil sich zum Schluss doch wieder der Fehlerteufel eingeschlichen hatte. Aber darauf konnte man aufbauen, man wollte darauf aufbauen und schenkte den vierten Satz ohne nennenswerte Gegenwehr ab. Bei 13:21 war der Satz eigentlich schon gelaufen, das letzte Aufbäumen reichte dann aber nicht mehr aus, man konnte nur noch auf 21:25 verkürzen, und damit wars vorbei.

Damit steht man nach dem zweiten Spieltag gegen die eigentlich "leichten" Gegner (3 von 4 waren Aufsteiger ...) schon mitten im Abstiegskampf. Am morgigen Dienstag geht es gleich gegen den nächsten Aufsteiger, der TSV Stein kommt um 20 Uhr zum Pokalspiel in die Hauptschulhalle. Am 4.12. findet der erste "Heimspieltag", wegen Hallendoppelvergabe durch die Hauptschule allerdings in der Forchheimer Realschulhalle, statt. Gegner sind dann der Tabellenzweite VC Eltmann 3 und erneut der TV Bad Windsheim.


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