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12.11.2013 - Volleyball - Herren 1


Bereits am Sonntagmittag um 11.30 war Anpfiff in der Halle des Richard-Wagner Gymnasiums in Bayreuth, und es schien, als sei der ungewöhnlich frühe Beginn kein gutes Omen für die Volleyballer des TSV Neunkirchen.

Im ersten Satz begannen Heiko Wenzel im Zuspiel, Michael Schmidt auf der Diagonalposition, André Reinlein und Jürgen Heermann im Außenangriff, Leo Lohmann und Damien Nguyen im Mittelblock und Björn Kreisler als Libero noch ziemlich verschlafen. Die Annahme wackelte wiederholt und gegen den starken Bayreuther Block war das Angriffsspiel zu durchsichtig. Der Gastgeber konnte schnell einen kleinen Vorsprung erspielen, und bis zur Mitte des Satzes halten. Nur langsam kamen die Gäste besser ins Spiel, bis mit einer Angabenserie von Leo Lohmann endlich der Durchbruch gelang, aus einem 12:16 Rückstand wurde eine 19:16 Führung. Aber auch Bayreuth konterte und verkürzte den Rückstand schnell wieder. Beide Mannschaften waren jetzt wach und wollten diesen ersten Satz für sich entscheiden. Um die Annahme gegen die guten Bayreuther Angaben zu stabilisieren kamen dann Michael Schlegel und Frank Wägner für Michael Schmidt und Jürgen Heermann ins Spiel, der Schachzug von Kapitän und Coach Sebastian Lenz schien aufzugehen, bei 24:22 hatte der TSV mit gleich zwei Satzbällen die Möglichkeit zum Satzgewinn. Die Nerven allerdings machten der gesamten Neunkirchner Truppe einen Strich durch die Rechnung. Der Satzball landete direkt im Aus, und auch bei eigener Annahme konnte der Zweite nicht verwertet werden, Bayreuth glich zum 24:24 aus. Zwar konnten sich die Gäste noch einen dritten Satzball erkämpfen, aber die eigene Angabe war zu leichte Beute für die Bayreuther Annahme. Nun konnten die Wagnerstädter sich mehrfach Satzbälle sichern, die vom TSV wiederholt abgewehrt werden konnten, nur damit die dann folgende Angabe direkt verschlagen wurde und Bayreuth zum nächsten Satzball kam. Nach insgesamt fünf verschlagenen Neunkirchner Angaben in den Schlussminuten konnte der BSV Bayreuth den Satz dann mit 31:29 beenden.
Auch der zweite Satz versprach zu Anfang einen spannenden Durchgang bis zum 7:7 waren beide Konkurrenten gleichauf, dann kam jedoch der Bruch im Neunkirchner Spiel. Bayreuth legte einen Gang zu, und auf Neunkirchner Seite häuften sich die Fehler. Getreu nach dem Sprichwort „Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu“, funktionierte wirklich gar nichts mehr. Nach schnellen 17 Minuten hatte das Grauen ein Ende 25:14 für Bayreuth, 2:0 Satzführung. Erinnerungen an das Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Donaustauf wurden wach, wo man nach gutem ersten Satz die letzten beiden Durchgänge klar und katastrophal abgeben musste.
Wer jedoch von den mittlerweile zahlreich erschienen Zuschauern dachte, jetzt ein klares 3:0 für den Gastgeber zu sehen, der täuschte sich allerdings gewaltig, und wer dachte ein 25:14 in 17 Minuten sei ein schneller und deutlicher Satzgewinn, der lag mindestens genauso falsch. Ausgeglichen war der Satz allenfalls ein einziges Mal, beim 0:0. Dann brannten die Neunkirchner ein Feuerwerk par excellence ab. Die Zwischenstände vom 3:0 über 5:1 und 8:4 waren nur ein Vorgeplänkel, der nächste Aufschlagwechsel fand bei 16:5 statt. Frank Wägner hatte serviert, während Damien Nguyen im Block sich als nahezu unüberwindbares Hindernis entpuppte und Libero Björn Kreisler alle weiteren Bayreuther Angriffe mit teilweise spektakulären Flugeinlagen entschärfte. Gerade einmal elf Punkte gelangen den Gastgebern, in 14 Minuten war der Satz vorbei, die Neunkirchner Herrlichkeit damit aber leider auch.
Satz vier sicherte sich dann routiniert der BSV Bayreuth zum 3:1 Spielgewinn. Die Gäste konnten in keiner Phase an den vorigen Satz anknüpfen, während Bayreuth sich souverän einen komfortablen Vorsprung erspielen konnte. Die Spieler um Kapitän Sebastian Lenz konnten zwar noch einmal auf 15:16 herankommen, doch konnte man diesen Durchgang leider nicht mehr drehen. Mit 25:20 ging Satz vier zwar nicht deutlich, aber auch nicht richtig knapp an den Gastgeber und lies den TSV Neunkirchen am Ende mit leeren Händen dastehen. Vielleicht wäre ein Punkt, also das Erreichen des Tie-Breaks, nicht gänzlich unverdient gewesen, so bleibt allerdings vor allem die Frage offen, wie man Satz eins durch so viele Angabefehlern eigentlich verschenken konnte.
Einen Lichtblick an diesem verregneten Sonntag boten dann aber die anderen Ergebnisse, Furth im Wald und Katzwang/Schwabach, die beiden Hauptkonkurrenten um den Klassenerhalt, verloren beide Spiele jeweils 3:0, und auch der nächste Gegner des TSV, der VC Eltmann zog mit 3:0 den Kürzeren. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt damit weiterhin vier Punkte und nun kommt es am Samstag zum Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Eltmann. Durch einen Sieg gegen die Unterfranken, welche bereits in der Bayernliga eine internationale Philosophie verfolgen, könnte man den Vorsprung auf Eltmann auf 6 Punkte ausbauen.


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